Happy End für den VCO I beim Sachsen-Derby in der Margon-Arena

Am Samstagnachmittag stand für die jungen Talente des VC Olympia Dresden das mit Spannung erwartete Highlight der laufenden Saison an. Zum Doppelheimspieltag mit den Profis des Dresdner SC in der Margon-Arena war niemand geringeres als der ESA Grimma zu Gast. Bereits beim Hinspiel vor zwei Monaten zeigten die sächsischen Konkurrentinnen vor der brodelnden Stimmung in der Muldentalhalle ein hochklassiges Spiel, an dessen Ende sich der ESA Grimma äußerst knapp im fünften Satz den Sieg sicherte. Die über 600 Zuschauer in der Margon-Arena erwartete ein spannendes Aufeinandertreffen. Vor der ungewohnt atemberaubenden Kulisse galt es für den VCO Dresden jedoch vor allem Nerven zu bewahren und die Atmosphäre für sich einzunehmen. Beide Mannschaften zeigten von Beginn an einen starken Schlagabtausch. Grimma führte den Satz über lange Zeit mit einem Zwei-Punkte-Vorsprung. Die Dresdnerinnen ließen sich aber nicht abhängen, drehten zum Ende des Satzes das Spiel und gewannen diesen konsequent mit 25:23. Im zweiten Satz war der VCO endgültig in der Margon-Arena angekommen. Bestärkt von der großartigen Atmosphäre setzte das Team von VCO-Coach Andreas Renneberg die Gäste mit präzisen Aufschlägen und einem erneut starken Blockspiel enorm unter Druck. Der VCO holte sich den zweiten Satz sehr deutlich mit 25:15. Der ESA Grimma wollte sich jedoch nicht mit einer klaren Niederlage aus Dresden verabschieden. Zu Beginn des dritten Satzes erhöhten die Gäste ihre Präsenz und antworteten ihrerseits mit druckvollen Aufschlägen. Die Dresdnerinnen fielen in alte Unsicherheiten zurück. Die Annahme wurde instabiler, das schnelle Side-out-Spiel kam nicht mehr zur Wirkung und die Aufschlagfehler häuften sich. Grimma holte sich den dritten Durchgang deutlich mit 25:14. Die Zuschauer trauten ihren Augen nicht, als die jungen VCO-Talente auch im vierten Satz nicht den Rhythmus der ersten beiden Sätze wieder zu finden schienen. VCO-Coach Renneberg reagierte auf die fehlende Durchschlagkraft mit der Einwechslung von Maja Felber auf die Diagonalposition, die zudem eine Unterstützung in der Annahme wäre. Obgleich auch dieser Satz mit 25:17 an die Gäste aus Grimma abzugeben war, erwachte der Siegeswille der Dresdnerinnen. Wie so oft in dieser Saison musste das Team von Andreas Renneberg gegen eine erfahrene Mannschaft in den Tiebreak. Vor der sich zunehmend weiter füllenden Kulisse der Margon-Arena wollten die Dresdnerinnen endlich beweisen, dass sie einen Tiebreak gewinnen können. Beide Mannschaften kämpften von Beginn an um jeden Ball. Der VCO hatte dabei mit druckvollen Aufschlägen und konzentriertem Spiel die Nase vorn. Die wiedergenesene Emely Nowak brachte mit einer soliden Annahmeleistung und spektakulären Flugshows Stabilität in den Rückraum. Am Ende war es Hanna Kögler, die mit ihrer  Durchschlagskraft und Routine den Satz 15:12 und damit das Spiel für den VCO Dresden entschied. Hanna Kögler wurde verdient erneut mit der goldenen MVP ausgezeichnet. Für die jungen VCO-Spielerinnen war das Event eine fantastische Erfahrung. 

VCO I vs. ESA Grimma – 3:2 (25:23, 25:15, 14:25, 17:25, 15:12)

Ausblick: Bereits kommendes Wochenende, am 11.02.24, steht für unsere VCO-Talente das fünfte Heimspiel in Folge an. Ab 15:00 Uhr heißt es gegen TSV Bayer 04 Leverkusen an die gute Leistung vom Wochenende anknüpfen. 

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