Doppelspiel – Wochenende

Am Samstag starteten unsere Mädels gegen Vilsbiburg, welches Sie ohne Sarah Straube und Monique Struppe bestreiten mussten. Von Anfang an war es ein spannendes Spiel mit viel Kampfgeist, was Vilsbiburg mit 3:1 für sich entscheiden konnte.
Im ersten Satz sind wir gut ins Spiel gekommen und die Vorteile lagen lange auf Seiten der VCO Mädels , die dem Match zunächst seinen Stempel aufdrückte. 6:8 und 13:16 stand es bei den technischen Auszeiten. Nach dem 13:17 kam die Zeit von Vilsbiburg, die mit fulminanten Aufschlägen, darunter drei Assen, brillierten. Trotz zweier kurz hintereinander von Andreas Renneberg genommener Auszeiten hieß es plötzlich 19:17. Zwar kam Dresden noch einmal auf 22:21 heran, doch dann machten unsere Mädels am Ende zuviele einfache Fehler und es mangelte an der letzten Konsequenz im Angriff nach Abwehr. So das am Ende der Satz mit 25:21 an Vilsbiburg ging.

Im zweiten Durchgang konnten die Vilsbiburgerinnen nur bis zum 5:5 mit unseren Mädels mithalten, danach setzten wir uns mehr und mehr ab. Der wirkungsvolle Wechsel war dabei sehr entscheidend. Bei den Gastgebern wackelte die Annahme, sodass keine geordneten Angriffe zustande kommen konnten. Die Dresdnerinnen bauten ihren 8:5-Vorsprung kontinuierlich über 11:16 und 12:20 bis zum 16:23 aus. Den Gastgebern gelangen zwar noch drei Punkte, doch dann machten die Dresdnerinnen den Sack zu (19:25).

Die beiden folgenden Abschnitte waren an Spannung nicht zu überbieten. Die Niederbayerinnen lagen von Beginn an leicht in Führung (8:5, 16:14), doch ließen sich die Mädchen um Silbermedaillengewinnerin Lydia Stemmler nicht abschütteln. Beim 17:17 hatten sie den Ausgleich geschafft. Dann gelang der Vilbiburger Mittelblockerin drei Punkte in Folge. Bei uns schlichen sich wieder Ungenauigkeiten ein. Angriffskombinationen waren auf Grund der fehlenden Mitte nicht flexibel genug. Die Aufholjagd, die die Mädels wurde am Ende leider nicht belohnt, da unser Aufschlag ins aus ging und Vilsbiburg den Satzgewinn (25:23) brachte.

Noch enger sollte sich der vierte Satz gestaltete, wir starteten schlecht in diesen Satz(8:3, 14:13), die Dresdnerinnen kämpften sich immer wieder ran (23:22). Am ende konnte Dresden stets ausgleichen und hatte beim 26:27 sogar den Tiebreak im Visier, die fehlende konsequent führte zum Sieg des Satzes (29:27) und damit auch zum 3:1 für die Gastgeber.

Stimme zum Spiel von Lydia Stemmler: „Auch wenn wir bis zum letzten Punkt kämpften, war für uns an diesem Tag auf Grund von vielen einfachen Fehlern ein Sieg gegen die abwehrstarken und angriffssicheren Vilsbiburgerinnen nicht möglich.“

MVP Silber: Lydia Stemmler, Gold: Maria Walsh

Am Sonntag war die 2. von MTV Stuttgart unser Gegner, die Dresdnerinnen hatten sich viel vorgenommen, was am Ende dann auch mit 2:3 für uns ausging.

Beide Teams sind Ausbildungsmannschaften und da ist es auch Normal das der Trainer aus der 1.Bundesliga vorbei schaut. Die Spielerinnen beider Teams machen vieles schon richtig gut, so konnten unser Mädels ein gute Mannschaftsleistung abrufen. Vor allem war aber die Leistungssteigerung unserer Mittelblocker für das gut umkämpfte Spiel ausschlaggebend, aber auch der Doppelwechsel mit der jungen Mira (VCO II)erwies sich als effektiv und goldrichtig. Dadurch besseres Block-Abwehrverhalten und flexibleres Angriffspiel möglich. So das es wie auch schon im Hinspiel ein knapper Tiebreak Sieg für unseren Dresdner Nachwuchs war. Mit einem 3:2-Erfolg (26:24, 13:25, 25:20, 16:25, 10:15) und 2 Punkten im Gepäck fuhren die VCO Dresden Mädels nach Hause.
„Schade“, befand Stuttgarts Trainer Johannes Koch. „Wir haben fast alles besser gemacht worauf wir den Schwerpunkt im Training gelegt hatten.“ Koch stellte zudem mehr Leidenschaft im Team fest. „Und wir haben über weite Strecken auch das Spiel bestimmt, nur sind wir in den entscheidenden Phasen ein bisschen passiv geworden.“

Stimme zum Spiel von Patti Nestler: „Ein Spiel gezeichnet von vielen Höhen und Tiefen. In 5 Sätzen schafften wir es Stuttgart II mit aller Kraft zu besiegen. Unser höchstes Spielniveau konnten wir nicht abrufen, aber überzeugten mit einer emotional starken Teamleistung und holten den Sieg heim.“

MVP Silber: Marie Hänle, Gold: Sina Stöckmann

2019-11-25T13:38:47+01:00