Starke Mannschaftsleistung wird belohnt

Die Volleyballerinnen des VC Olympia Dresden waren an diesem Sonntag zu Gast beim TV Planegg-Krailling. Die politischen Beschlüsse für November schürten vergangenen Mittwoch bei Athleten wie Funktionäre Ängste vor einen erneuten Lockdown des Leistungssports. Erst am Freitag Nachmittag kam die Erleichterung. Der Deutsche Volleyball Verband bestätigte den Status des Profisports für die Erst- und Zweitligisten und damit die offizielle Aufrechterhaltung des Trainings- und Spielbetriebes für die 2. Bundesliga Frauen und Männer.

Die Dresdner Talente ließen von Anfang an keine Zweifel aufkommen, dass es die richtige Entscheidung der Politik gegenüber dem Leistungssport war. Mit einer erneut starken Block-Abwehr-Leistung erarbeitete sich das Team von Andreas Renneberg im ersten Satz schnell eine 10:1 Führung. Obgleich sich am Ende des Satzes einige Unstimmigkeiten einschlichen, konnte dieser mit 25:22 gewonnen werden.
Im zweiten Satz lieferte Dresden ein solides Spiel ab, welches den Gastgebern aus Planegg wenig Raum ließ. 25:20 ging auch dieser Satz an die junge Mannschaft um Kapitänin Lydia Stemmler. Der Abfall der starken Auftaktleistung und die Zunahme des Eigenfehleranteils war im dritten Satz besonders zu spüren. Der TV Planegg spielte sich zunehmend frei. Die Gäste des VC Olympia versuchte zu spät, das Spiel wieder unter Kontrolle zu bringen, und musste den Durchgang klar mit 19:25 abgeben. Im vierten Satz zeigte die Mannschaft wieder ihr emotionales Gesicht vom Spielbeginn. Beide Mannschaften waren voll im Spiel angekommen. Dresden war kaum noch in der Lage, seine Block-Abwehrstärken auszuspielen. Am Ende konnten sich die Dresdnerinnen einen kleinen Vorsprung erarbeiten, den sie sich nicht wieder wegnehmen ließen. 25:22 ging der vierte und letzte Satz, dieses hart umkämpften Spieles und damit die nächsten drei Punkte an den VC Olympia Dresden.
Überragend war wieder die Leistung von Julia Wesser. Die junge Zuspielerin, Mira Ledermüller, wurde auf Dresdner Seite verdient MVP. Trainer Andreas Renneberg zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: „Mira hat eine solide Qualität abgeliefert, die unseren Angreiferinnen effektiv genutzt haben. Die Mädels haben sich selbst durch ein konsequentes Spiel in der Endphase die eigene harte Arbeit der letzten Wochen belohnt.“

2020-11-01T23:23:33+01:00