Saisonbeginn 2020/21

– Saisonstart für die DSC-Talente vom VC Olympia Dresden in der 2. Volleyball Bundesliga Süd Frauen
– Vertragsverlängerung mit Geschäftsführerin Christiane Fürst
– Generationswechsel am Landesstützpunkt: Wojciech Paleszniak übernimmt von Volker Grochau die Trainerstelle am Landesstützpunkt Dresden.

Die DSC Talente der ersten Mannschaft des VC Olympia Dresden starten am 20. September2020 gegen den SV Lohhof vor heimischer Kulisse in die neue Saison. Der plötzliche Abbruch des Spielbetriebes im März durch die Covid-19-Pandemie hatte schmerzlich eine bis dahin grandiose Saison beendet, in der das Team um Andreas Renneberg den ersten Platz in der zweiten Bundesliga anvisierte. Eine hohe Auszeichnung wurde der herausragenden Mannschaft doch noch zu Teil, als sie zur Dresdner Mannschaft des Jahres 2019 für den Gewinn der U20Deutschen Meisterschaften gekürt worden sind.
Seit Wochen laufen nun bereits die intensiven Vorbereitungen für den Saisonstart. Dieser steht vor der großen Herausforderung im Umgang mit der Covid-19-Pandemie. Vereine wie auch Verbändebefinden sich seit langem im engen Austausch über die Rahmenbedingungen, welche einen weitestgehend reibungslosen, regulären und erfolgreichen Spielbetrieb gewährleisten sollen. So wurde in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt der Stadt Dresden ein Hygienekonzept für die Heimspielstätte der DSC-Talente erarbeitet, welches die strengen Auflagen erfüllt, leider aber auch die Zuschauerkapazität stark einschränkt. „Der Aufwand den Bundesliga Spielbetrieb vor Zuschauern zu ermöglichen war enorm und der Weg zur Genehmigung unseres äußerst umfangreichen Hygienekonzepts nicht einfach, aber wir wollten unbedingt unseren Fans und Sponsoren die Möglichkeit einräumen, die Spiele live vor Ort zu sehen“, so VCO-Vorstand Thomas Kettmann.
Zum Saisonauftakt präsentiert sich die Mannschaft um Kapitänin Lydia Stemmler mit einem neuen, stark verjüngten Gesicht. Gleich fünf Leistungsträger der vergangenen Jahre mussten altersbedingt den Bundesstützpunkt verlassen und haben ihren Weg in die 1. Bundesliga gefunden. Unter Ihnen sind mit Sarah Straube, Monique Strubbe und Lina-Marie Lieb drei Spielerinnen in den Kader der 1.Mannschaft des Dresdner Sportclub aufgestiegen. Patricia Nestler fand ihre neue Heimat beim SSC Palmberg Schwerin und Schwarz-Weiß Erfurt sicherte sich die Dienste von Zuspielerin Meghan Barthel. Besonders der Wegfall der Schlüsselpositionen Zuspiel und Libero wiegt für Bundesstützpunkttrainer, Andreas Renneberg, schwer. Er ist sich der Bedeutung des großen Umbruchs bewusst und zeigt sich dennoch optimistisch: „Wenn wir uns ein stabiles Level erarbeiten können, sehe ich uns am Ende wieder im oberen Drittel der Liga.“ Auch Bundesstützpunktleiterin, Christiane Fürst, steht dem Neustart positiv gegenüber: „Athletinnen und Trainer haben die wettkampffreie Zeit intensiv genutzt und hart gearbeitet. Der Umbruch war absehbar und wir sind stolz, dass fünf unserer Athletinnen nach ihrer Zeit beim VC Olympia Dresden den Sprung in die 1.Bundesliga geschafft haben. Jüngere Spielerinnen bekommen jetzt die Möglichkeit, erste Erfahrungen auf Bundesliga-Niveau zu sammeln, während sich die Älteren im Kader ihre individuelle Reife in den Führungsrollen erarbeiten.“ Die Vorfreude der Mannschaft, nach langer Zeit endlich wieder spielen zu können, ist riesig. „Wir blicken schon alle mit Sehnsucht auf das erste Heimspiel“, so Kapitänin Lydia Stemmler.
Auch geht der Verein konsequent den Weg der strukturellen und strategischen Weiterentwicklung weiter. Ein Generationenwechsel vollzog sich über die Sommermonate am Landesstützpunkt Dresden. Wojciech Paleszniak, der zwei Jahre lang an der Seite von Alexander Waibl als Co-Trainer der ersten Mannschaft des Dresdner SC agierte, löste Volker Grochau als Landesstützpunkttrainer ab. Paleszniak besitzt umfassende Erfahrungen sowohl durch seine Arbeit im Profisport mit den Damen wie auch in der Nachwuchsarbeit. „Wir sind mit dem Duo Renneberg / Paleszniak für die Zukunft bestens aufgestellt und besitzen im gesamten Verein ein Trainerteam mit extrem hoher Kompetenz“, so Christiane Fürst. Die Expertise von Urgestein Grochau bleibt dem VC Olympia Dresden dabei weiterhin erhalten. Dieser übernahm die Aufgabe die jüngeren Jahrgänge der neu aufgestellten dritten VCO Mannschaft zu betreuen, um diese an das Leistungsniveau des Landesstützpunktes heranzuführen. Bundesstützpunktleiterin Fürst: „Es ist ein großes Glück, dass wir Wojciech für den Landesstützpunkt gewinnen konnten. Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich bei allen bedanken, die dies durch ihr außerordentliches Engagement erst ermöglicht haben. Der Landesstützpunkt Dresden ist durch die Trainerneubesetzung und Erweiterung um den VCO III qualitativ gewachsen.“ Die Forcierung der sportlichen Weiterentwicklung zeigt sich zudem im Bereich der psychologischen Betreuung und der Ernährungsberatung. Besonders seit der letzten Saison sind diese zu integralen Bestandteilen des Trainingsalltages geworden und komplettieren die umfassende leistungssportliche Betreuung der jungen Athletinnen beim VC Olympia Dresden.
Ein weiterer, wesentlicher Baustein, um die Erfolgsgeschichte des VC Olympia Dresden fortschreiben zu können, ist die Vertragsverlängerung mit Geschäftsführerin und Bundesstützpunktleiterin Christiane Fürst bis zum Ende des Jahres 2022. „Christiane hat sich extrem schnell in die anstehenden Aufgaben eingearbeitet. Verein, Trainer und Spielerinnen profitieren ungemein von ihrer Arbeit. Sowar für uns schnell klar, dass wir sie gern länger an den Bundesstützpunkt binden wollen“, so VCO-Vorstand Thomas Kettmann. Trotz aller Herausforderungen ist der VCO sportlich und strukturell gut aufgestellt und wir schauen optimistisch in die am Wochenende startende Saison.

2020-09-18T21:53:56+02:00