Mittelblockerin Lena Liegert schafft den Sprung in die 1. Bundesliga und wechselt zu Schwarz-Weiß Erfurt

Der nächste Wechsel einer erfahrenen Spielerin des VC Olympia Dresden in die 1. Bundesligamannschaft zu Schwarz-Weiß Erfurt ist perfekt. Nach der Verpflichtung von Meghan Barthel im letzten Jahr, zieht es nun auch Mittelblockerin Lena Liegert in die thüringische Landeshauptstadt und unterschreibt einen Einjahresvertrag.

Lena Liegert gehört zu der Generation von Spielerinnen, die, wie Lydia Stemmler, aus dem eigenen Nachwuchs des DSC kommen. Mit 10 Jahren begann sie die Volleyballausbildung am Talentstützpunkt. Ihre Zielstrebigkeit und Kampfgeist zeigte sich von Beginn an. Mit klarer Zielstellung den leistungssportlichen Weg gehen zu wollen, wechselte sie 2014 zur 8. Klasse vom Romain Rolland Gymnasium an die Eliteschule des Sports. Mit Erfolg. 2016 konnte sie mit der Landesauswahl zum ersten Mal einen Titel gewinnen. In den folgenden Jahren stand sie zudem dreimal bei den Jugend-Meisterschaften für den DSC ganz oben auf dem Treppchen.

Im Jahr 2017 schaffte Lena dann den Sprung an den Bundesstützpunkt und prägt seitdem das Mannschaftsbild des VC Olympia Dresden. Obgleich von vielen gesundheitlichen Rückschlägen immer wieder zurückgeworfen, ließ Lena nie einen Zweifel daran, dass sie bestrebt ist, ihren Traum vom Profisportler zu verwirklichen. Ihr Ehrgeiz und Kampfeswillen haben sich ausgezahlt. Lena hat sich zu einer willensstarken Leistungssportlerin entwickelt, die nun ihren Weg mit ihrem ersten Profivertrag in der 1. Bundesliga fortsetzt.

Lena Liegert „Für mich geht nun eine Zeit zu Ende, die mich in vielerlei Hinsicht sehr geprägt hat. Ich habe beim VC Olympia Dresden meine Leidenschaft für Volleyball in einem wunderbaren Umfeld mit tollen Trainern, Management und selbstverständlich einzigartigen Teamkolleginnen vertiefen und leben können. Ich habe viel gelernt und Erfolge feiern können. Jetzt bleiben mir wunderschöne Erinnerungen von diesen außergewöhnlichen Jahren. Diese Erinnerungen werde ich nun mit in meinen neuen Lebensabschnitt nehmen“, so Lena Liegert. „Ich verlasse den VCO natürlich mit einem weinenden Auge. Nachdem ich fast mein Abitur beendet habe, wird es für mich Zeit, etwas Neues zu beginnen und den Wechsel in ein Erstligateam zu wagen. Ich freue mich auf alle Herausforderungen, die auf mich zukommen werden, und hoffe, dass ich mich persönlich weiterentwickeln kann. Ich danke allen VCO-Begeisterten für die tolle Zeit, die großen Mühen und die wertvollen Erinnerungen!“

VCO-Trainer Andreas Renneberg sagte hochachtungsvoll: „Lena zeichnet sich schon immer durch ein großes Kämpferherz aus. Viele Verletzungen haben sie zurück geworfen, aber dennoch hat sie nie aufgegeben und wird am Ende mit der Chance auf die 1. Liga belohnt. Anfang des Jahres war so weit noch gar nicht zu denken. Dafür freut es mich für sie umso mehr, dass sie diesen Traum für sich weiter verfolgen kann. Sie ist immer positiv und mit einem offenen Ohr für andere. Ein absoluter Teamplayer, den man sich in jeder Mannschaft nur wünschen kann.“

Bundesstützpunktleiterin Christiane Fürst: „Ich habe Lena bereits vor etwa 6 Jahren in der Mittelblocktrainingsgruppe von Barbara Makowska kennenlernen dürfen. Schon damals strahlten ihre Augen den Ehrgeiz und die Leidenschaft danach aus, Volleyball auf dem höchsten Niveau erlernen und spielen zu dürfen. Obgleich sie viele namenhafte VCO-Spielerinnen, wie Camille Weitzel und Monique Strubbe, die jetzt beim DSC unter Vertrag stehen bzw. standen, vor sich hatte und durch lange Verletzungsphasen geprägt ist, hat sie nie ihr Ziel aus den Augen verloren. Ich bin sehr stolz auf sie und freue mich, dass sie den Weg in die 1. Bundesliga bei einem guten, aufstrebenden Verein geschafft hat.“

2021-06-11T15:02:51+02:00