Grandioser Abschluss der Auswärtspielserie

Letzte Doppelauswärtsfahrt dieser Saison! Am Samstag ging es für den VC Olympia Dresden nach Hessen zum TV 05 Waldgirmes. Nachdem in den letzten beiden Spielen nicht viel zusammenlief, hieß es, gegen den Tabellenletzten wieder zu alter Stärke zu finden und neues Selbstvertrauen zu tanken.

Die Nachwuchstalente des VCO Dresden starteten souverän ins Spiel. Von Beginn an zeigten sie eine solide Annahme und auch wieder die gewohnt starken Aufschläge, die in den letzten beiden Partien nicht so recht gelingen wollten. Damit konnten die Gäste den ersten Satz deutlich mit 25:19 für sich entscheiden.

Waldgirmes zeigte sich kampfstark im zweiten Durchgang. Jedoch ging auch dieser Satz mit 25:21 an die Gäste aus Dresden.

Dennoch gaben sich die Gastgeberinnen nicht geschlagen und imponierten durch ihren Kampfgeist. Obgleich Dresden auch diesen Durchgang dominierte, kämpften sich die Damen aus Waldgirmes immer wieder heran. Am Ende kam es zu einem spannenden Schlagabtausch, bei dem die Dresdnerinnen den Kürzeren zogen und diesen Satz mit 25:27 abgeben mussten.

Die Mannschaft um VCO-Kapitänin Lydia Stemmler ließ sich davon jedoch nicht im Geringsten verunsichern, sondern überzeugte weiterhin vor allem bei Annahme und Aufschlägen. Am Ende ging der entscheidende Satz mit 25:17 und damit die ersten drei Punkte an diesem Wochenende an den VC Olympia Dresden.

Lena Gretzschel: „Nach den letzten beiden Niederlagen gibt uns dieser Sieg neue Zuversicht und Kraft für die letzten anstehenden Spiele.“

 

Am Sonntag ging es direkt weiter ins 250 km entfernte saarländische Heusweiler zum letzten Auswärtsspiel dieser Saison. Dort erwarteten sie die Damen des proWIN Volleys TV Holz.

Nach dem Sieg in Waldgirmes starteten die Dresdner Nachwuchstalente hoch motiviert und hungrig auf weitere Punkte in das Spiel. Von Anfang an glänzte die Mannschaft von VCO-Trainer Andreas Renneberg mit einer überragenden Blockleistung. Das Team konnte sich einen guten 5 Punkte Vorsprung (13:18) erarbeiten. Dies nutze das Nachwuchsteam um im Doppelwechsel Lena Gretzschel und Juli Klause sowie Aliza Baumgart zu bringen. Der erste Durchgang ging am Ende deutlich mit 25:17 an den VCO Dresden.

Mit einer stabilen Annahme und druckvollen Aufschlägen von Lena Liegert und Julia Wesser ging es auch im zweiten Satz weiter. Die Dresdnerinnen spielten sich zunehmend in einen Rausch. Renneberg nutze das gute Mannschaftsgefühl und gab Youngster Lydia Mörbe, die seit vergangenem Herbst durch den Abbruch des Spielbetriebes in der Regionalliga kein offizielles Spiel bestritten hatte, die erste Einsatzchance in der 2. Bundesliga. Nach einem erneuten Doppelwechsel entschied der VC Olympia Dresden diesen Satz deutlich mit 13:25 für sich.

Der dritte Satz sollte ein Spiegelbild der ersten beiden Durchgänge werden. Dresden erkämpfte sich früh die Führung und erarbeitete sich zwischenzeitlich einen 6-Punkte-Vorsprung (9:15). Auch diese Gelegenheit nutzte der Trainer und bewies erneut, dass die Nachwuchsausbildung im Mittelpunkt der Stützpunktarbeit steht. Er brachte erneut Lydia Mörbe und schließlich für VCO-Kapitänin Lydia Stemmler die erst 15-jährige Lina Merz auf der Diagonalposition. Die Gastgeberinnen aus Holz versuchten zwar, sich noch einmal heranzukämpfen, aber am Ende hieß es 25:20 für den VC Olympia Dresden und der 6-Punkte-Abschluss eines überragenden Doppelauswärtswochenendes. Damit festigen die Dresdnerinnen mit 45 Punkten den vierten Platz in der 2. Bundesliga Süd.

Lotte Goertz: „Geschafft und happy treten wir eine lange Heimreise an. Ich denke, wir können sehr zufrieden mit unserer Leistung sein. Besonders unsere Stimmung war konstant gut. Wir haben eine gute Teamleistung abgerufen und unser Können unter Beweis gestellt.“

2021-04-12T11:06:23+02:00