Aus 2 wurde nur ein Spiel

Nachdem das Spiel gegen die Mannschaft von Allianz MTV Stuttgart II am Vortag aufgrund eines Corona-Falles abgesagt wurde, ging es am Sonntag direkt zum dritten Auswärtsspiel der Saison nach Wiesbaden. Den Veränderungen des Doppelspielwochenendes trotzend, präsentiert sich die Mannschaft von Trainer Andreas Renneberg konzentriert und hoch motiviert.
In allen Spielphasen waren deutliche Steigerungen zu den vergangenen Spielen zu sehen. Das Spiel der Talente aus Dresden war strukturierter und taktisch gut organisiert. Überragend war erneut eine starke Performance der Block-Abwehr. Die Ungenauigkeiten im Feldzuspiel der gesamten Mannschaft führten jedoch dazu, dass dieser Vorteil nicht genutzt werden konnte und die ersten beiden Sätze 25:23 und 25:18 an die Gastgeber aus Wiesbaden gingen. Der dritte Satz war schließlich hart umkämpft und bis zum letzten Ball an Spannung kaum zu überbieten. Letztendlich wurde auch dieser Durchgang mit 28:26 an die Mannschaft des VC Wiesbaden II abgegeben, was zur klaren 3:0 Niederlage führte. Andreas Renneberg: „Am Ende fehlte der letzte Mut, um das Spiel zu drehen und die ersten Punkte verdient mit nach Hause zu nehmen. Ich bin dennoch sehr zufrieden. Wir haben in den letzten zwei Wochen an vielen strukturellen und taktischen Dinge gearbeitet, die wir im Spiel umsetzen konnten. Es war eine deutliche Steigerung selbst zum Spiel gegen Neuwied zu sehen.“

Einschätzung zum Spiel von Laura Berger:
Nach einem guten Start konnten wir mit den Gegner gut mithalten, doch dann schlichen sich erste Fehler bei uns ein. Das brachte Wiesbaden schnell zur Führung (6:12), nach einer Auszeit und kurzer Ansprache unseres Trainers, sammelten wir uns und konnten uns bis zum Ausgleich (15:15) heranarbeiten. Danach war es ein Spiel auf Augenhöhe. Leider reichte es nicht zum Satzgewinn und so ging der erste Satz mit 23:25 an Wiesbaden.
Der zweite Satz hingegen verlief nicht ganz so optimal und unser Zuspiel ließ an Genauigkeit nach und so verloren wir den Satz mit 18:25.
Im dritten Satz wollten wir unseren Kampfgeist, den wir auch schon in Neuwied bewiesen hatten, wieder unter Beweis stellen. Mit druckvollem Aufschlägen und guter Blockarbeit konnten wir uns schnell absetzen und eine Führung von 12:8 ausbauen. Doch wieder gab es Unsicherheiten und die Angriffe verloren ihre Wirkung, sodass Wiesbaden wieder aufholte. Mit einem Kopf an Kopf rennen schenkten wir uns nichts. Doch am Ende reichte es wieder nicht und der Satz ging mit 26:28 und die 3 Punkte nach Wiesbaden.
„Wir brachten sehr viel Kampfgeist und Emotionen auf das Spielfeld und konnten auch gut mit der gegnerischen Mannschaft mithalten, untere Annahme und auch Blockarbeit wird immer besser, alle Basic’s waren abrufbar, doch leider fehlte immer der kleine i-Punkt um auch den Satzgewinn einzufahren.“
MVP wurde Julia Wesser.

2020-10-12T20:21:24+02:00