Hey, ich bin´s – Teil 11 – Sarah Straube

In unserer regelmäßigen Rubrik stellen wir euch immer eine Spielerin des aktuellen ersten Kaders vor. Diese Woche haben wir uns mit einer Spielerin unterhalten, welche gleich zwei wichtige Aufgaben in 2 Mannschaften erledigt. Lest selbst!

Hey Sarah, kannst du dich mal bitte vorstellen?

Hey! Mein Name ist Sarah Straube, ich bin aktuell 15 Jahre alt und komme gebürtig aus Suhl in Thüringen. Ich habe, bevor ich zum VCO nach Dresden gewechselt bin, in Suhl beim dortigen VfB 91 Suhl gespielt und war in Erfurt auf dem Sportgymnasium. Ganz früher habe ich mal ganz kurz Fußball gespielt, aber nur weil ich zu jung war um in Suhl bei den sogenannten Küken Volleyball zu spielen. Die Leidenschaft für den Sport habe ich durch meine Eltern, vorallem durch meine Mutter, da sie früher selbst aktiv gespielt hat und ich somit schon immer mit diesem Sport in Kontakt gekommen bin.

Du sagst, deine Mama hat aktiv Volleyball gespielt. Hilft dir das im Alltag?

Ja, defintiv hilft das. Grundlegend find ich es immer gut, wenn man selbe Interessen pflegt und auf einem gemeinsamen Nenner ist bei Gesprächen. Es gibt auch bei mir, wie bei jedem anderen Mensch, mal Tage wo es nicht so gut läuft und man einfach nicht weiß, woran es liegt. Im Leistungssport entscheiden ja oft sehr kleine Dinge über eine perfekte Leistung oder eine sehr gute. Und ich bin jemand, die persönlich beste Leistung erreichen will. Und da das nicht immer klappt, bin ich froh, dass mir meine Mutter ab und an auch mal ein paar Ratschläge, Tipps oder aufbauende Worte geben kann und manche mittlerweile echt schon zum besseren Erfolg geführt haben.

Jetzt spielst du ja nicht nur beim VCO 1 sondern bist auch Schlüsselspielerin beim VCO 2 – wie findest du diesen Spagat persönlich?

Also ich muss sagen, ich finde die Kombination echt super. Sicherlich spielt man dafür nicht permanent beim VCO 1, was ja für uns alle schon ein Traum ist, aber diese Situation hat mehrere Vorteile wie ich finde. Grundlegend habe ich viele Mädels aus beiden Mannschaften um mich, mit denen es jeden Tag extrem viel Spass macht. Auserdem habe ich die Möglichkeit viele anstrengende, aber vorallem lehrreiche Dinge beim VCO1 Training mitzunehmen, welche mich natürlich selbst verbessern. Auch die Mitspieler sind dort natürlich auf einem höherem Leistungsniveau und man muss sich da schon ordentlich dahinter klemmen um gute Leistung abzurufen. Mit den Erfahrungen aus den Spielen und Trainings beim VCO 1 habe ich natürlich gute Chancen beim VCO 2 selbst aktiv zu einer sehr guten Mannschaft beizutragen, was ich auch unheimlich gerne mache. Die Mädels beim VCO 2 sind alle mein Altersbereich und wir kennen uns von den ersten Tagen an, da bin ich gerne eine Art Schlüsselfigur, die Verantwortung übernimmt und natürlich übernehmen muss. Und da wir im VCO1 zwei extrem gute Zuspielerinen haben, ist es natürlich für mich persönlich von Vorteil Spielerfahrung beim VCO 2 zu bekommen. Also rein ausbildungstechnisch find ich diese Kombination extrem super.

Wie hilfst du denn dem Team mit deinen (doppelten) Erfahrungen?

Also grundlegend bin ich bei Spielen des VCO 2 nicht mehr ganz so aufgeregt wie bei Spielen des VCO 1 und kann mit der Ruhe mehr Verantwortung übernehmen, sodass sich die aufgeregteren Mädels ein Tick mehr auf sich konzentrieren können. Das hat mir damals als junge Spielerin gut gefallen und geholfen. Auserdem versuch ich schon gute Stimmung ins Team zu bringen, was immer leichter fällt, wenn man nicht sehr nervös ist. Wenn wir alle lachen und Spass haben, hilft das allen, denn nur wenn wir locker sind spielen wir auch super.

Wie tickt den jemand, der sich so für andere einsetzt?

Ich will irgendwie immer das beste fürs Team. Was nicht immer einfach ist und ich manchmal merke, dass es mich an die Belastungsgrenzen bringt. Aber am Ende freu ich mich extrem, wenn ein Spielzug oder ein ganzes Spiel mal super geklappt hat. Persönlich bin ich, auch wenn es vielleicht nicht immer so wirkt, extrem selbstkritisch. Ich hasse es, wenn etwas nicht so funktioniert wie ich es mir vorstelle. Dann bin ich schnell unzufrieden mit mir, aber das regelt sich schnell wieder. Denn ich lache unheimlich gerne und mach extrem viel spontane Sachen, die schon das ein oder andere Mal Blödsinn sein können. Aber die spontanen Sachen sind manchmal auch belastend. Nämlich wenn es heißt, etwas für die Schule zu machen und ich es immer bis zum letzten Tag hinaus zögere, weil ich in der Zwischenzeit lieber was anderes mache. Eher find ich dafür einfach keine Motivation. Im Volleyball sieht das dann gaaaanz anders aus. Aber wir sollten jeden Tag glücklich und mit Spass verbringen, denn wir haben nur das Leben.

Was isst du am liebsten und als so spontaner Mensch mit viel Blödsinn im Kopf erzählst du uns doch bestimmt eine lustige Storie?

Also die Frage mit dem Essen ist die einfachste hier im Gespräch. Defintiv gehen immer Thüringer Bratwürste oder Pizza. Das geht defintiv immer. Und die lustige Storie die mir direkt einfällt, hat auch etwas mit Essen zutun. Als wir einmal mit Debbi nach dem Training Abends noch Hunger hatten, wollten wir uns Nudeln machen. Aber auser einem Wasserkocher hatten wir leider gerade nichts zur Hand. Also haben wir in unserem jugendlichen Glauben einfach mal versucht, auf die Schnelle Nudeln im Wasserkocher zu kreieren, was maßlos schief gegangen ist. Essbar war das Ergebnis nicht … Aber man lernt nie aus. Nudeln gehen nicht im Wasserkocher.

Vielen Dank Sarah, für die spannenden und lustigen Einblicke in dein spontanes Leben. Wir wünschen dir weiterhin so unterhaltsame und lehrreiche Stunden und maximale Erfolge.

2017-12-06T12:28:48+00:00