Hart erkämpfter Heimsieg

Im dritten Heimspiel der 2. Bundesliga Saison empfingen an diesem Sonntag die jungen Dresdner Talente des VC Olympia den Aufsteiger TV Altdorf. Das Team von Trainer Andreas Renneberg wollte an die zwei vorangegangenen Siege gegen Waldgirmes und Planegg anschließen. Leider konnte auch der VC Olympia Dresden nicht auf die lautstarke Unterstützung ihrer Zuschauer hoffen, die aufgrund der Corona-Bestimmungen die Halle im Schulsportgymnasium nicht betreten durften.
Von der ersten Minute gestaltete sich das Spiel für die Heimmannschaft äußerst schwierig. Die Gäste aus Altdorf zeigten ein kämpferisch starkes Spiel mit einer grandiosen Abwehrleistung. Am Ende des ersten Durchganges hatten dennoch die Gastgeber aus Dresden das größere Durchsetzungsvermögen und gewannen diesen mit 28:26. Davon unbeeindruckt, startete das Team aus Altdorf kampfstark in den zweiten Satz. Die Mannschaft aus Mittelfranken erarbeitete sich rasch einen Vorsprung. Das VCO-Team um Kapitänin Lydia Stemmler konnte dem kaum etwas entgegensetzen. Altdorf gab die Führung bis zum Ende nicht mehr aus der Hand und holte sich den zweiten Durchgang deutlich mit 19:25. Im dritten Satz kämpften sich die Dresdnerinnen wieder frei. Das Zuspiel-Angriffsverhalten funktionierte besser und auch einige gute Block-Abwehr-Aktionen ließen erahnen wie viel Potenzial in der noch jungen Mannschaft steckt. 25:21 hieß es am Ende des dritten Satzes für den VC Olympia Dresden. Zäh gestaltete sich für die heimische Mannschaft wieder der vierte Satz. Der TV Altdorf bewies durch ein starke Mannschaftsleistung erneut, dass sie nicht ohne Punkte nach Hause fahren wollten.
Der Kampfgeist der Gäste wurde mit dem 21:25 Satzgewinn belohnt. Am Ende musste der fünfte Satz die Entscheidung bringen. Sina Stöckmann, Lydia Stemmler, Julia Wesser und Lena Linke spielten im Entscheidungssatz ihre ganze Erfahrung aus und sicherten dem Dresdner Team einen guten Vorsprung. Nach 120 Minuten hieß es Matchball für den VC Olympia Dresden. Das Team um MVP-Lydia Stemmler sicherte sich mit 15:9 den letzten Satz dieses packenden Spieles und brachten damit dem Sieg sowie die nächsten Punkte nach Hause.
Trainer Andreas Renneberg zeigte sich nach dem Spiel kritisch: „Obgleich wir uns über den Sieg freuen, können wir heute nicht mit unsere Leistung zufrieden sein. Wir konnten leider nicht das im Training Erarbeitete auf das Spielfeld bringen. Unser Fokus muss jetzt auf das nächste Spiel am Mittwoch gegen Grimma liegen.“

2020-11-16T21:38:28+01:00