VC Olympia Dresden e.V.

Hey ich bin´s – Teil 10 – Josephine Quell

In unserer regelmäßigen Rubrik „Hey ich bin´s“ stellen wir euch immer eine unserer Spielerinen vor, welche dieses Jahr in der ersten Mannschaft Bundesligaluft schnuppern. Diesmal haben wir uns mit Josephine Quell unterhalten. Lest selbst.

Hey Josy! Kannst du dich mal bitte vorstellen?

Hey! Mein Name ist Josephin Quell, ich bin aktuell 17 Jahre jung und spiele schon Volleyball seit mehr als 10 Jahren Volleyball. Zum Volleyball bin ich defintiv über meine Eltern gekommen. Mein Vater hat früher selbst aktiv Volleyball gespielt und war deutscher Meister und Pokalsiegern. Meine Mutter hat auch selbst im Verein gespielt, womit es dann natürlich nahe liegt, mit der Faszination Volleyball groß zu werden und selbst mal in Versuchung zu kommen, den Sport auszuprobieren. Und dann war ich oft bei Spielen vom VFB Friedrichshafen und ab dann war ich voll infiziert vom Virus Volleyball. In Dresden bin ich jetzt die zweite Saison, um mich einfach noch weiter zu verbessern. Weil, die anderen Mädels schon oft sagten, das Gesamtkonzept einfach absolut stimmig ist.

Wie kann man sich so ein Familiengespräch unter Volleyballern vorstellen im Hause Quell?

Ja, es geht schon ab und zu über Volleyball. Das Gute ist, mit meinem Vater habe ich eine sehr sehr erfahrene Person gegenüber, die mich nicht nur als Tochter sieht oder aufbauen und unterstützen kann, sondern jemand der definitiv viel Ahnung vom Fach hat und versucht mir permament zu helfen. So kann er mich nicht nur motivieren oder mit den richtigen Worten aufbauen, sondern konnte mir schon viele Tipps geben, was ich eventuell mal versuchen soll um besser zu werden. Das machen unsere Trainer zwar auch, aber mit dem Vater hat sowas immer noch eine klein wenig eine andere Bedeutung, er sieht Dinge vielleicht auch ein Tick anders und Kleinigkeiten verändern im Volleyball so viel. Und so helfen da schon mal Tipps, wie zum Beispiel beim Aufschlag meine Hand fester zu machen oder höher anzuwerfen um noch bessere Aufschläge über das Netz zu bekommen. Und wenn das Trainer und Vater sagen, weis ich defintiv, dass ich dort schnellstens auf die Tipps hören muss um besser zu werden.

Eine Volleyball verrückte Familie, wie erlebt man dich sonst so?

Neben dem Volleyball bleibt nicht wirklich so viel Zeit. Ich war zwar früher mal Reiten, habe dass dann aber aufgrund der Zeit aufgehört. Und wegen der Zeit habe ich auch nie versucht, noch ein Hobby zu beginnen, weil ich lieber eins richtig mache, als zwei halb. Aber wenn ich mal nicht Volleyball spiele, schalte ich liebend gern auch einfach mal ab und komme etwas runter. Zwischen Schule und Volleyball lese ich unheimlich gerne Bücher. Vorwiegend Romane. Am liebsten auch wenn alles ruhig ist und man dann völlig entspannt im Buch lesen kann. Und wenn mir danach nicht ist, liebe ich es anhand von interessanten Dokumentationsfilmen die vielfältige und höchst interessante Tierwelt kennenzulernen.

 

Kannst du uns noch erzählen, was du gerne isst und eine verrückte Geschichte aus deinem Leben?

Also am schnellsten geht wie bei allen Mädels, die Entscheidung für das Lieblingsessen. Bei mir ist es unangefochten Spaghetti carbonara. Und als verrückte Geschichte gibt es eine, die hätte auch echt böse ausgehen können. Ich war ja früher reiten und da gab es eine Reiterin die nur mit einem kleinen roten Hocker auf ihr Pferd steigen konnte. Den hat sie dann während der Reitsrunde stehen lassen, was eigentlich nie ein Problem war, weil er nicht in Weg war. Eines Tages stand der Hocker dann aber im Weg und ich war zu faul nochmal vom Pferd abzusteigen. Also habe ich mich runter gebeugt und ihn an dem Griff hochgehoben. Als der Hocker am Boden war hat das Pferd keinen Mucks gemacht, doch als ich ihn hochgehoben habe, hatte es plötzlich ein Problem mit dem grusligen blauen Ding und ist losgaloppiert. Also saß ich im Sattel und hatte 2 Möglichkeiten: entweder ich lasse den Hocker fallen und das Pferd lernt, dass man vor Dingen wegrennen muss um es loszuwerden oder ich halte den Hocker fest und versuche mein gestörtes Gleichgewicht zu finden ohne einen tierischen Abflug zu machen, welcher sicherlich extrem schmerzhaft gewesen wäre. Am Ende habe ich den Hocker dann doch im Instinkt fallen gelassen und mir so wenigstens meinen schmerzhaften Sturz erspart. Das Pferd ging dann doch relativ cool mit der Situation um.. Aber entstanden ist das alles nur, weil ich zu faul war, nochmal abzusteigen und den Hocker normal weg zu räumen… Heute überleg ich da zweimal ob ich solch Risiko nochmal eingeh oder doch den „schwierigeren Weg“ wähle und Sachen lieber sicher erledige.

 

Na zum Glück ist nichts passiert! Dir Josy vielen Dank für das nette Gespräch und wir wünschen dir weiterhin maximale Erfolge und reichlich Spass mit der Mannschaft.