VC Olympia Dresden e.V.

Hey ich bin´s – Teil 6 Juli Klause

In unserer Rubrik „Hey, ich bin´s“ stellen wir euch wöchentlich eine Spielerin unseres Kaders vor. Nach den Herbstferien und dem ersten Spieltag in der zweiten Volleyballbundesliga haben wir uns Juli Klause geschnappt und mit ihr geredet. Einen ersten Eindruck von unserer neuen Spielerin lest ihr hier.

Hey Juli, kannst du dich mal bitte den Fans vorstellen?

Hey, mein Name ist Juli Klause, ich bin aktuell 15 Jahre alt und komme aus Nordhausen. Mittlerweile spiele seit knappen 3 Jahren Volleyball. Vorher habe ich zum Beispiel Handball gespielt. Seit diesem Jahr bin ich beim VCO in Dresden. Im vergangenen Jahr besuchte ich das Pierre-de-Coubertin Gymnasium in Erfurt und bin nun dank meines Wechsels nach Dresden am hiesigen Sportgymnasium in der Schule.

Du hast Handball gespielt? Wieso so spät der Wechsel in die schönere Sportart?

Ich wollte schon immer Volleyball spielen, doch es gab für mein Alter noch keine passende Nachwuchsmannschaft in Nordhausen. In der 4. Klasse fing ich dann mit Handball an. An Volleyball habe ich, als ich Handball spielte, erstmal gar nicht mehr gedacht. Doch im Dezember 2014 war ich dann mit der Schule bei einer Kreismeisterschaft von Jugend trainiert für Olympia, dort wurde ich von dem SVC Trainer gesichtet. Das fand ich cool, da ich das ja eigentlich schon immer mal vor hatte und wie mein Vater zweite Bundesliga im Volleyball spielen wollte. Ich schrieb mit meinem Vater zusammen den Landestrainer an, um nach ein Probetraining zu fragen. Dort war ich dann auch und bin dann im August 2016 an die Sportschule nach Erfurt gewechselt. Im Oktober war dann Bundespokal und ich wurde vom Bundestrainer zur Sichtung nach Kienbaum eingeladen und dort kam ich in den Perspektivkader und wurde zusammen mit Mia nach Dresden eingeladen. Blick ich jetzt so zurück, ging der Traum vom Volleyball in der zweiten Bundesliga verdammt schnell. Ich hoffe, ich komm noch eine Stufe höher ;).

Wer in so kurzer Zeit, soviel schafft, muss extrem viel opfern und leisten. Wie geht sowas?

Es war schon immer mein größter Traum, weil ich immer so sein wollte wie mein Vater und auch so gut spielen wollte wie er. Ich habe sehr viel Spaß daran und es ist jedesmal ein super Gefühl auf dem Feld zu stehen und mit dem Team gemeinsam Punkte zu machen, aber wie es bei jeden manchmal so ist gibt es auch mal schlechte Tage, wo das Training mal nicht so läuft, aber dann erinnere ich mich daran wie weit ich es bis jetzt schon geschafft habe und wie weit ich noch kommen will. Mit dieser Motivation geht dann vieles nach kurzem Tiefpunkt wesentlich einfacher. Und die Sachen die man opfert sind meistens nicht so schön, wie das Gefühl extrem glücklich bei dem zu sein, was man jeden Tag machen darf. Ich kann echt nur jedem raten – wer Träume hat und alles dafür gibt, erreicht sie auch. Bei mir ist es das beste Beispiel.

Wie siehst du jetzt die Chance, die dir beim VCO geboten wurde? Ist der Verein aus deiner Sicht auch eine gute Anlaufstelle für Andere?

Ich finde der VCO als Gesamtpaket ist für junge Sportlerin eine riesen Chance. Ich habe vor wenigen Jahren noch Handball gespielt und nun in kürzester Zeit dank meines Vereins in Erfurt die Möglichkeit erhalten nach Dresden zu wechseln. Mit diesen Fähigkeiten aus Erfurt kann ich hier in Dresden anknüpfen und mich nochmal extrem verbessern. Die gesamten Bedingungen stimmen einfach. Ob beim Training, zwischen dem gesamten Team oder in der Schule. Hier entwickelt man sich, wenn alles gut läuft, extrem schnell weiter. Das merke ich jetzt schon nach der kurzen Zeit hier. Für junge Mädels ist das eine riesen Chance die einen hier geboten wird und ich bin glücklich, dass ich diese bekommen habe und werde alles dafür tun, nicht nur meine Erwartungen zu erfüllen, sondern auch die der Trainer.

Jeden Tag Perfektion, doch du nennst dich selbst manchmal tollpatschig? Wie passt das zusammen und was isst du eigentlich am liebsten?

Ja, im Volleyball versuche ich alles perfekt zu machen. In meiner Freizeit gelingt mir das nicht immer. Meine kleine Zehe kann, zusammen mit irgendwelchen Ecken an Türen, ein Lied davon singen. Aber das tollpatschige von mir war tatsächlich, dass ich bei einer Freundin war und mir ihre frisch geschenkte Glaskugel genau angesehen habe. Als ich sie in der Hand hielt, musste sie mir natürlich runter fallen. Und da ich am liebsten weiße Schokolade esse, gebt mir lieber die, als irgendwelche wertvollen Dinge. Ist echt manchmal sicherer. ..